Über das Halten des Fokus

Unser Fokus ist das, wohin wir unsere Wahrnehmung richten. Es geht hier nicht nur darum, etwas zu „sehen“, sondern vor allem um das Gefühl zu dieser Sichtweise. Unser Fokus ist somit immer mit unserem Gefühl gekoppelt. Allerdings nicht immer mit dem, was wir glauben zu haben, oder was wir erwarten würden. Denn diese Gefühle sind meist unbewusst. Genau wie unser Fokus selbst.

 

Sobald wir eine Ahnung davon bekommen und es mehr oder weniger deutlich spüren, dass unsere Wahrnehmung unser Erleben in der Welt gestaltet, beginnen wir, unseren Fokus bewusster beeinflussen zu wollen, wir möchten ihn bewusster auf das lenken, was uns gut tut.

 

Worum es also geht, wenn wir einen immer bewusster gelenkten Fokus in unserem Leben etablieren möchten, ist, uns unserer Gefühle zu dem, was wir sehen, erleben und wahrnehmen bewusst zu werden, um sie dadurch bewusst neu wählen zu können und sie immer heller und freudiger werden zu lassen. Denn dann fühlen wir uns in unserem Leben immer wohler und erfüllter.

 

Nun kann dieses Lenken des Fokus sehr schnell zu einer mehr oder weniger druckvollen Anforderung an uns werden, gerade wenn wir wahrnehmen, dass es uns eigentlich gut tun würde, uns genauer mit ihn zu befassen – und gleichzeitig spüren wir, dass uns das nicht so wirklich gelingt. Je mehr Anforderungen wir in dieser Hinsicht entwickeln, desto mehr haben wir das Gefühl, mit dem Fokus in den alltäglichen Wellen unseres Lebens zu versinken. Und dann werden wir frustriert, fühlen uns machtlos, und so weiter.

 

Hier kommt mal wieder die Freiheit ins Spiel. :-)

 

Siehe auch dieser Blogbeitrag:

Über die Freiheit

 

Das Halten des Fokus ist keine Anforderung. Es ist eine Möglichkeit. :-) Die wir für uns wählen können, oder nicht. So oft wir wollen. Und mit der wir uns gut fühlen können. Immer wenn wir diese Möglichkeit wählen. So wie die Sonne auf dem Foto scheinbar in den Wellen des Meeres versinkt, bleibt sie ja trotzdem da. Es ist nur eine Wahrnehmung, die wir jederzeit neu wählen können. Und die Möglichkeit, unseren Fokus für uns zu nutzen, genauso. Immer wieder. Es ist kein Muss, es tut einfach gut. Freu Dich über die Momente, in denen Du Deinen Fokus für Dich wohltuend wirken lasst. Und beginne, ein Gefühl dazu aufzubauen, wie es sich für Dich anfühlt, wenn Dein  Fokus für Dich wirkt, wenn Du etwas Berührendes in Deinem Leben wahrnimmst und beginnst, es mehr und mehr zu genießen.

 

Denn das Unterbewusstsein sammelt das, was uns gut tut. Und beginnt dann nach und nach, uns bei der Wahrnehmung zu unterstützen, was uns in unserem Leben berührt und wir können es mehr und mehr als schön, freudig, hell und erfüllend wahrzunehmen. Erst ganz vage und dann immer mehr.

 

Mache es dann, wenn Du den Impuls dazu hast. Lass die Dinge dann auf Dich wirken. Mach es nicht zu einem Muss. Ärgere Dich nicht, wenn Dein Fokus unten ist oder Du Dich schon lange nicht mehr darum gekümmert hast und Du im täglichen Einerlei rumhängst. Lenke ihn dann einfach um, wenn Du den Impuls dazu habt. Wenn Du das wirklich möchtet. Und nimm das Gefühl wahr, das sich in Dir dabei verändert. Denn dieses Gefühl, so vage es am Anfang auch ist, das wirkt in Dir, immer mehr.

 

Und dann werdet ihr nach und nach immer mehr Lust darauf bekommen, euch mit eurem bewussten Fokus zu befassen. Und ihr werdet dieses Wohlfühlgefühl, dass sich dadurch mehr und mehr in euch etabliert, mehr und mehr genießen können.

 

Hier nochmal die wichtigsten Tipps (auch zur Umsetzung der passenden Energien, wenn Du kannst und magst):

 

 ❤ Ärgere Dich nicht darüber, wenn Du feststellst, dass Dein Fokus nicht da ist, wo Du ihn gerne hättest.

Wenn Du kannst: Lass die Energie dieses Ärger aufsteigen, oder leg sie ins Schatzkästchen. verstärke also diesem Ärger nicht, sondern entziehe ihm die Energie.

 

❤ Das Gleiche machst Du mit dem Gefühl der Machtlosigkeit darüber, dass Dein Fokus auf den Fokus immer wieder verschwindet und Du in Deinem täglichen Einerlei hängenbleibst.

 

❤ Mach Dir bewusst, dass Du völlig frei bist, Deinen Fokus für Dich bewusst einzusetzen oder nicht. Nimm den Druck und die Anforderung heraus. Auch das kannst Du energetisch umsetzen. So weit, wie es gerade möglich ist.

 

❤ Verstärke die Freude an dieser freien Möglichkeit, und genieße sie, wann immer Du sie nutzt. :-) Auch diese Energie kannst Du sehr gerne aufsteigen lassen und  verstärken.

 

❤ Verstärke die Verbindung mit Deinem Gefühl für die Veränderung und das Neue, das entsteht, wenn Du Deinen Fokus bewusst für Dich wirken lässt. Nimm diese Gefühle wahr, gehe immer mal wieder in die Simulation, wie es wäre, wenn sie immer stabiler werden würden - und lass die Energie dahin aufsteigen, wenn Du magst.

 

In diesem Sinne wünsche Dir ganz viel Freude mit allem, was da so an neuem Fokus in Dir wächst - in Deinem Tempo und so, wie Du es für Dich wählst.

 

 

 

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