Über Ursache und Wirkung - oder: Wie wir uns in neue Möglichkeiten hineinbegleiten können

 

 

In diesem Beitrag geht es darum, wie wir uns liebevoll in diese neuen Möglichkeiten begleiten, die sich für uns eröffnen, wenn wir mit den Schlüsseln spielen und zu diesen neuen Möglichkeiten Verbindung aufnehmen.

 

Dazu möchte ich euch zwei sehr hilfreiche Fragen meiner geistigen Helfer mit auf den Weg geben, die sie mir immer wieder sehr lustig zwinkernd stellen, wenn ich beginne, aus lauter Gewohnheit vom einen aufs andere zu schließen, irgendwelche Ursache-Wirkung-Verbindungen zu erzeugen und ähnliche Dinge tue, die aus meinen bisherigen Mustern entstehen, ohne dass ich es sofort mitkriege. Ich liebe diese Fragen sehr, denn sie erzeugen sofort Freiheit – und damit sehr interessante leere Räume, aus denen dann noch mehr Möglichkeiten hervorgehen können. :-)

 

Die Fragen sind:

 

:-) Was, wenn alles ganz anders wäre? :-)

 

:-) Was, wenn das alles (was du an Ursache und Wirkung miteinander in Beziehung setzt) gar nichts miteinander zu tun hat? :-)

 

Mittlerweile komme ich immer mehr zu dem Schluss, dass es so was wie Ursache und Wirkung gar nicht wirklich gibt – und dass alle Kopplungen, die unbewusst oder bewusst entstehen, nur Erklärungsmodelle von uns sind, von denen manche eine Zeit lang ganz hilfreich sein können, die meisten jedoch sehr einschränkend sind, wenn wir ihnen zu viel Bedeutung beimessen oder sie für „wahr“ halten.

 

Sollten diese Gedankengänge euch ein bisschen durcheinanderbringen, macht euch nichts draus ... Auch das erschafft neue Räume für wundervolle neue Informationen. :-)

 

Worauf ich eigentlich hinaus will:

 

Wenn wir uns aus unseren Mustern herausbewegen und den wundervollen Schlüsseln aus der Schlüssel-Metapher folgen , dann kann es sein, dass wir erst ganz begeistert sind, sich dann aber im Alltag die eine oder andere Hürde auftut und auch einige, die möglicherweise zunächst unüberwindbar scheinen. Und dann fangen wir an, eben genau nach diesen Ursache-Wirkungs-Dingen zu suchen, um uns das Ganze zu erklären, und wir gehen davon aus, dass wir vielleicht irgendwas nicht richtig umgesetzt haben oder dass irgendwas im Alltag irgendein anderes Erleben im Alltag bedingt, oder dass hohe Energien uns nicht gut tun oder wir uns in Fantasien verlieren und Mangel verstärken, oder dass das doch nicht alles funktioniert oder noch tiefere Muster das alles blockieren oder was auch immer. Und dann winken Machtlosigkeitsgefühle und Resignation ... ihr kennt das.

 

Diejenigen unter euch, die z. B. chronische Schmerzen haben, werden diese Kopplungen sehr gut kennen. Um den Schmerz zu vermeiden oder zu verhindern, dass er entsteht, entstehen ständig „selbst gebastelte“ Kopplungen an bestimmte Ereignisse, Situationen, „Wenn ich das tue, geschieht das“ usw. ... Diese Liste kann seeehr endlos sein. ;-) Denn das scheint eine Art Sicherheit zu erzeugen – die aber genau betrachtet vor allem einschränkend wirkt. Durch diese Kopplungen hängen wir immer wieder im alten Muster fest ... weil diese selbst gebastelten Kopplungen genau der Denkweise des alten Musters entsprechen. Was also tun?

 

Die Fragen meiner Leute (wie ich meine geistigen Helfer immer nenne :-) ) sind hier super hilfreich, denn sie eröffnen neue Räume, um die scheinbar feststehenden Ursachen und Wirkungen neu zu betrachten und zu lockern – und dadurch automatisch mehr Raum zu schaffen für den wirklichen Fokus auf das, was wir tatsächlich erleben und erfahren wollen – also dem Hineinfühlen in das neue Erleben mehr Raum zu geben.

 

Und das bedeutet wiederum, all den Schlüsseln zu folgen und mit ihnen zu spielen, die durch die Aufhebung von Ursache und Wirkung entstehen, und uns immer mehr in die neuen Möglichkeiten, die sich uns durch diese Spiel eröffnen, hineinzufühlen.

 

Ich empfehle euch von Herzen, nach und nach und in dem Maße, wie ihr euch damit wohlfühlt, jegliche Form von gedanklichen und gefühlsmäßigen Ursache-Wirkungs-Kopplungen ins Schatzkästchen zu legen, sie aufsteigen zu lassen oder darüber einfach von Herzen und mit Leichtigkeit zu lachen :-) – denn das wirkt tatsächlich Wunder. <3

 

Spielt einfach mal mit den Fragen meiner Leute herum und lasst sie auf euch wirken – in dem Maße, wie es euch gut tut. Werft also nicht gleich alles „über Bord“, sondern spielt einfach mal damit herum, wie es wäre, wenn das alles ganz anders wäre ... und freut euch über die neuen Räume, die diese Spielereien in euch erzeugen. :-)